CBD bei Hauterkrankungen Studien

Die Haut des Menschen ist nicht nur das größte Organ, sondern wird oftmals auch sehr stiefmütterlich behandelt. Dabei übernimmt die Haut viele wichtige Funktionen, gerade mit Blick auf ihre schützenden Eigenschaften. Viele Menschen schenken ihrer Haut erst dann Beachtung, wenn es zu etwaigen Problemen oder Erkrankungen gekommen ist. CBD ist, neben THC, ein Wirkstoff der Cannabispflanze, steht mit seinem Endacannabinoidsystem in einer sehr engen Verbindung zur Haut. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist CBD durchaus als medizinisches Mittel bei diversen Hautkrankheiten und Hautproblemen, einzusetzen.

Die Wichtigkeit der Haut

Die Haut trägt nicht nur Narben, sondern vor allen Dingen eine sehr große Verantwortung, deren sich die meisten Menschen gar nicht so bewusst sind. Sie steht insbesondere für den Schutz vor Keimen und Infektionen, die den Weg in den Körper suchen. Eine intakte und gesunde Haut, auch wenn sie Narben hat, lässt das nicht zu. In der Regel regeneriert sich die Haut einmal pro Monat selbst, weshalb es bei Verletzungen auch zu einer stetigen Heilung kommt, bis am Ende nur noch Narben daran erinnern, was einst passiert ist. Liegt eine Erkrankung vor, dann kann das oftmals anhand des Aussehens der Haut erkannt werden. So heißt es im Volksmund ja auch, dass die Haut der Spiegel der Gesundheit ist. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob es sich um eine psychische oder physische Erkrankung handelt. Was aber passiert, wenn die Haut selber erkrankt? Inwiefern, kann CBD bei Hautkrankheiten überhaupt eine Hilfe sein?

Das Endocannabinoidsystem in Verbindung mit der Haut

Heute kann mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit gesagt werden, dass die Haut über Signalwege für Endocannabinoide verfügt, welche auch für unterschiedlichste biologische Prozesse im Körper, eine nicht unbeträchtliche Rolle spielen. Eine ganz Reihe Indizien deuten nämlich exakt darauf hin. So wurde unter anderem festgestellt, dass nach irritierenden Reizen oder entzündungsfördernden Reizen die Endocannabinoide (2-AG und Anandamid) in ihrer Konzentration, innerhalb der Haut ansteigen.

Von Wissenschaftlern wird angenommen, dass dies seitens des Körpers eine adaptive Antwort darstellt, damit Zustände von Entzündungen und Schmerzen reduziert werden können. Jene Annahme erhält Unterstützung durch weitere Feststellungen. Kommt es nämlich im Körper zu einer Unterdrückung der Wirkung von den Endocannabinoid-abbauenden Enzymen, tritt der Effekt einer antientzündlichen und schmerzlindernden Wirkung auf. Offenbar probiert der menschliche Körper aufgrund der gesteigerten Produktion von 2-AG und Anandamid, Endocannabinoide in ihrem biologischen Abbau nach einer bestimmten Zeit, zu hindern bzw. den Abbau zu umgehen, um die Wirkungsdauer verlängern zu können.

Zudem gibt es auch Hinweise darauf, dass das Endocannabinoid-System auch innerhalb der Hautzellen elementare Funktionen übernimmt. 2-AG und Anandamid beeinflussen z.B. auf verschiedenen Wegen die Hautzellenentwicklung. Gerade wenn es um die Bildung der obersten Hautzellschicht (Epidermis) geht, übernehmen sowohl die Rezeptoren für Endocannabinoid (CB1 und CB2) als auch das Endocannbinoidsystem wichtige Funktionen.

Somit findet CBD nicht nur im Bereich der Behandlung von Schmerzen Anwendung, sondern kann auch auf unterschiedlichste Art und Weise im Bereich der Haut angewendet werden, sogar bei bereits verheilten Wunden, in Form von Narben. In vielen Studien hat sich inzwischen gezeigt, dass CBD für das größte Organ des Menschen ein äußerst entscheidender Helfer sein kann. Die Eigenschaft der Stressreduktion nimmt die Beautybranche sogar zum Anlass, CBD im Segment Wellness einzusetzen und auch zur Pflege von Narben.

Wird CBD Pflegeprodukten hinzugefügt, hat die pflegende Wirkung beinahe eine Nebenrolle, denn die Haut wird vor allem in Ihrer Gesundhaltung unterstützt. Die entzündungshemmenden Eigenschaft von CBD kommt der Haut in jedem Fall zugute. Basierend auf den vielfältigen Wirkungsweisen von CBD, führen immer mehr Hersteller von Kosmetik- und Hautpflegeprodukten, ihren Erzeugnissen CBD hinzu.

Entspannend, angstlösend und schmerzlindernd

CBD wird eine Menge an Eigenschaften und Wirkungsweisen nachgesagt. So haben z.B. Untersuchungen gezeigt, dass die Eigenschaft der Entspannung sich sogar auf die Haut überträgt und diese beruhigt, wenn Reizungen vorliegen. Im gleichen Atemzug zeigen sich auch das Eindämmen von Entzündungen und die Linderung von Schmerzen. Beachtet werden sollte außerdem, dass CBD auch über eine anitoxidative Eigenschaft verfügt, welche freie Radikale ausschaltet und für den Schutz der Zellen sorgt. Das vorzeitige Altern der Haut wird entgegengewirkt und es erfolgt eine Anregung der Zellregeneration.

Aber wie sieht es bei tatsächlichen Erkrankungen aus?

Neben genannten Funktionen und Eigenschaften stellte sich innerhalb einiger Studien wie beispielsweise diese Studie ebenfalls heraus, dass CBD bei einer entzündlichen Akne ebenfalls Wirkung hat. So hat sich gezeigt, dass durch die Anwendung von CBD Öl eine deutliche Verbesserung des Hautbildes erkennbar war. Gleichzeitig verfeinerte sich die Haut bzw. die Poren. Unter Akne leiden übrigens nicht nur Teenager in der Pubertät, sondern auch Menschen eines gewissen Hauttyps müssen mitunter ihr ganzes Leben gegen die oft sogar schmerzhaften Pusteln kämpfen.

Aber auch Umweltgifte tragen ihren Teil dazu bei, das Pickel entstehen können oder es allgemein zu Problemen mit der Haut kommt. Sowohl CBD-Cremes als auch CBD Öl können bei derartigen Problemen mit der Haut wahre Wunder bewirken. Die übermäßige Produktion von Talg, welche unter anderem für die Entstehung der Unreinheiten und entzündlichen Abszesse verantwortlich ist, kann mittels CBD gemindert werden. Die Haut bekommt die Chance sich zu regulieren, was wiederum dazu führt, dass die Akne weniger wird oder sogar ganz verschwindet. Gleichzeitig erfolgt eine Beruhigung der Haut und Reduzierung von Rötungen.

Medizinische Eigenschaften und Auswirkungen von CBD

Wie bereits gerade erwähnt, haben sich innerhalb von genannter Studie, die positiven Auswirkungen bei Akne eindeutig nachweisen lassen. Ein weiterer medizinischer Aspekt findet sich zudem in der Tatsache, dass die entzündungshemmende Wirkung auch dazu beiträgt, das Schmerzen eine Linderung erfahren. In einer weiteren Studie, welche im Jahr 2015 stattfand und veröffentlicht wurde im Journal of Clinical Investigation, konnte des Weiteren bewiesen werden, dass die Hemmung der Talgproduktion faktisch ist, insofern CBD regelmäßig auf der Haut angewendet wird. Außerdem werden innerhalb der Hautoberfläche raue Hautpartien geglättet und Feuchtigkeit wird gespendet.

In diversen Erfahrungsberichten lässt sich lesen, dass mit CBDauch schon sogenannte Tennisellenbogen effektiv behandelt werden konnten. Oder auch Verletzungen durch sportliche Aktivitäten an Knien oder Schultern, sich in ihren Schmerzen durch die Anwendung von CBD lindern ließen.