Welche sonstigen Anwendungsgebiete gibt es für CBD

Neben den zahlreichen Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Haut, sowohl für vorbeugende und schützende Zwecke als auch aus medizinischen Gesichtspunkten, ist CBD für noch weitaus mehr Anwendungsgebiete bekannt. Lange Zeit galt die Aufmerksamkeit in puncto Cannabispflanze einzig dem psychoaktiven Wirkstoff THC. Das Image von Cannabis wurde dadurch nachhaltig geschädigt und auch heute noch wird die Cannabispflanze im ersten Gedanken unmittelbar in die Schublade einer schädlichen Droge gesteckt. Leider führt dieser Fakt dazu, dass die Forschung sich hier also immer noch ihren Anfängen befindet und noch gar nicht genau gesagt werden kann, welche Wunder mit dieser Pflanze noch zu erzielen sind. Trotzdem gibt es bereits eine Unmenge an Anwendungsgebieten, welche die Cannabispflanze so langsam aus der Ecke der “Einsteigerdroge” hervorkommen lässt. Zu verdanken ist das dem zweiten wesentlichen Bestandteil der Pflanze, dem CBD (Cannabinoid).

In der Schweiz beispielsweise wird Cannabis im Zuge der klinischen Zwecke und dem Einsatz an vielen verschiedenen Krankheiten bereits angewendet werden. Gerade wenn es sich um Krankheiten mit einhergehenden starken Schmerzen und Entzündungen handelt, hat sich die Gabe von CBD bereits einschlägig bewährt.

Gemäß aktueller Studien und Berichten von TrueHealth zeigt sich CBD hilfreich bei unter anderem folgenden Krankheiten bzw. Krankheitsbildern/Symptomen:

  • Entzündungen
  • Schmerzen
  • Angstzustände
  • Allergien
  • Epilepsie
  • Depressionen
  • Krebs
  • Hauterkrankungen
  • Nervenkrankheiten
  • Hepatitis
  • Atemwegserkrankungen
  • Hirnschäden
  • Suchterkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Übelkeit
  • Unwohlsein
  • Diabetes
  • Stress-Störungen
  • Rheuma
  • Arthrose
  • Sepsis
  • Alzheimer
  • Psoriasis
  • Neurodermitis
  • Akne
  • Parkinson
  • Fettleibigkeit

Aus diversen Studien (Iseger & Bossong, 2015, Blessing et al., 2015, Ganon-Elazar & Akirav, 2013, Betthauser, Pilz & Vollmer, 2015) ist zudem hervorgegangen, dass CBD auch entsprechende Wirkungen bei Autoimmunerkrankungen wie z.B. Multiple Sklerose, Fibromyalgie, Colitis Ulcerosa oder Morbus Crohn gezeigt hat. Die beiden hauptsächlichen Wirkstoffe der Cannabispflanze (THC und CBD), finden bei beinahe jeder Erkrankung, welche mit Krämpfen, Schmerzen und Entzündungen einhergeht, Anwendung.

Selbst die WHO (Weltgesundheitsorganisation), hat aufgrund der aktuellsten Forschungsergebnisse endlich die heilenden, lindernden und unterstützenden Eigenschaften von Cannabis bzw. des Wirkstoffes CBD, bestätigt.

Viele Berichte von Betroffenen unterschiedlichster Erkrankungen attestieren CBD eine äußerst gute therapeutische Wirkung bei Schmerzen, unabhängig, ob akut oder chronisch. Aufgrund der Interaktion von Rezeptoren im Gehirn mit dem Immunsystems und CBD, kann dieser so wertvolle Effekt von Cannabis erzielt werden. Im Gegensatz zum berauschenden Wirkstoff THC, beinhaltet CBD keinerlei solche Eigenschaften, weshalb eine Behandlung mit diesem Wirkstoff auch hervorragend bei Kindern oder sogar Haustieren erfolgen kann.

Das Verhalten von CBD bei Krebserkrankungen

Gleich vorweg ist zusagen, dass die schulmedizinische Behandlung bei Krebs nicht nur die Einnahme von CBD Öl ersetzt werden kann. Allerdings zeigt sich durch neueste Erkenntnisse und Studien, dass die Möglichkeit besteht, Schmerzen und diverse Nebenwirkungen innerhalb einer klassischen Krebsbehandlung, mit der Hilfe von CBD Öl in wesentlicher Art und Weise zu lindern und vermindern. Jedoch ergibt sich durch die neuesten Ergebnisse der Forschung noch keine allgemeine Gültigkeit. Auf Basis von klinischen Studien eine konkrete Aussage zu treffen, konnte leider bisher noch nicht erfolgen. Trotzdem steigt mit jedem weiteren Tag die Wahrscheinlichkeit, dass in der nahen Zukunft Menschen die an Krebs erkrankt sind, effektiv mit CBD therapiert werden können.

Wie verhält sich CBD bei psychischen Erkrankungen?

CBD-Öl hat eine erwiesenermaßen beruhigende Wirkung auf die menschliche Psyche, was wiederum die Möglichkeit eröffnet, bestehende Angsterkrankungen zu lösen. CBD beteiligt sich an der körpereigenen Regulierung bei der Ausschüttung von Adrenalin. Zudem kann das Freisetzen von Cortisol, einem Stresshormon, massiv herabgesenkt werden. CBD-Öl wirkt schützend auf die Seele des Menschen, so kann z.B. Stress nicht nur das Herz-Kreislauf-System immensen Schaden zu fügen, sondern sich auch tief in die Psyche bohren. CBD-Öl ist dafür bekannt, innerhalb von stressigen Situationen die eigene Toleranzgrenze zu erhöhen, um so den Körper vor etwaigen negativen Folgen zu schützen.

Ebenfalls zeigt sich CBD-Öl hervorragend als Mittel der Wahl bei Depressionen oder allgemeinen depressiven Verstimmungen. Deutlich verbessert werden kann zudem, nach der Einnahme von CBD, die Qualität des Schlafes. Bedeutet, das Schlafstörungen und Schwierigkeiten beim Ein- und durchschlafen durch den Wirkstoff der Cannabispflanze gänzlich verschwinden können. Der Schlaf nach der Einnahme von CBD-Öl ist dann nicht nur insgesamt wesentlich erholsamer, sondern es verkürzt sich auch die Zeit zum Einschlafen und Phasen des Tiefschlafs können problemlos wiedererlangt werden.

CBD Öl und Schmerzen

Ist von Schmerzen die Rede, dann fällt inzwischen immer häufiger der Begriff CBD Öl, denn der Zusammenhang von Schmerzen und Cannabis ist schon seit einer langen Zeit bekannt. Unmittelbar nach der Anwendung oder Einnahme des Wirkstoffes, beginnen die bestehenden Rezeptoren mittels des sogenannten Endocannabinoidsystem innerhalb des Organismus und dem im Körper befindlichen CBD miteinander zu interagieren. Hormone die dafür verantwortlich sind Schmerzen auszulösen, werden daran gehindert, mit ihrer Ausschüttung zu beginnen. Im einzelnen bedeutet das, dass der Schmerz auf natürlichem Wege gestoppt wird und das ganz ohne einer Auslösung von Nebenwirkungen. Denn gerade Letzteres ist bei chemisch hergestellten Schmerzmitteln oftmals der Fall.

Die Regulierung des Blutzuckerspiegels durch CBD

CBD hilft nicht nur bei Schmerzen, Narben oder anderen Problemen mit der Haut, sondern kann auch den Blutzuckerspiegel regulieren und dadurch zur Gewichtsreduktion beitragen. Es hat sich in Studien gezeigt, dass Menschen, die dauerhaft CBD zu sich nehmen, seltener unter einem hohen Blutzuckerspiegel leiden. Es ist allerdings noch nicht abschließend geklärt, ob CBD wirklich bei diagnostiziertem Diabetes eine Hilfe sein kann.

Das Einnahmen von CBD

Wie bei allen medizinischen Mitteln, unabhängig ob pflanzlich oder chemisch, ist die Art der Einnahme unbedingt zu beachten. Bei CBD Öl wird empfohlen, die individuelle Dosis nicht direkt zu schlucken, sondern erst unter die Zunge zu legen. Bestimmte Bestandteile können so schon direkt über die Schleimhaut ins Blut gelangen. Nachweislich tritt die Wirkung nicht so schnell ein, wenn es direkt in den Magen gelangt. Die Wirkung an sich wird allerdings nicht beeinflusst, sondern dauert nur ein wenig länger, bevor sie sich ganz entfalten hat.

Schwangerschaft und CBD

Es gibt allerdings auch Situationen, in welchen CBD keinerlei Anwendung finden soll, wie gleichzeitig auch sämtliche andere Wirkstoffe aus der Cannabispflanze. Innerhalb einer Schwangerschaft z.B. sollte komplett auf den Einsatz von Cannabinoiden verzichtet werden. Ansonsten kann es zu einer Beeinflussung von Proteinen kommen, die für die Plazenta und ihre Funktion elementar sind. Es kann somit angenommen werden, dass die Plazenta ihre Arbeit nicht richtig verrichten kann, was wiederum zu Komplikationen führen kann.

CBD ist aber nicht nur ein Mittel zur streng kontrollierten Einnahme bei Schmerzen, Erkrankungen oder anderen Leiden bzw. Beschwerden, es besteht auch die Möglichkeit, den Wirkstoff einfach nach individuellem Bedarf zu sich zu nehmen. Ist die Lebenssituation z.B. gerade besonders stressig und herausfordernd, oder steht bei einer Frau die Periode an, kann CBD ohne weitere Bedenken Abhilfe schaffen. Auch eine Erhöhung der Dosierung ist in solchen Fällen akzeptabel.

Das Herz und CD B zur Vorsorge?

Sind Herzerkrankungen vorliegen, dann können diese aus den unterschiedlichsten Ursachen entstanden sein. In vielen Fällen sind sie die Folge von einer ungesunden Lebensweise. Übermäßiger Konsum von Sucht- und Genussmitteln wie Drogen, Alkohol, Nikotin oder Fast Food, tragen ganz erheblich zu Erkrankungen am Herz bei. Aber auch aufgrund von Unregelmäßigkeiten im Organismus entwickeln sich Herzleiden. Wird CBD hingegen regelmäßig angewendet, dann besteht die Möglichkeit, dass Beschwerden wie psychische Überbelastungen, Entzündungen oder Stress unmittelbar im Keim erstickt werden. Was natürlich den Effekt hat, dass das Herz nicht mehr so stark belastet wird. Sehr viele Herzpatienten haben CBD als eine Art begleitendes Medikament effektiv für die Erholung eingesetzt. Setzt die beruhigende Wirkung von CBD ein, macht sich das auch innerhalb des Herzens bemerkbar.

CBD – eine Unterstützung bei Entzügen

Welch Ironie steckt da wohl hinter, dass der bekannteste Wirkstoff der Cannabispflanze (THC) als Droge gehandhabt wird und ausgerechnet der zweit bekannteste pflanzliche Bestandteil (CBD) für Entzüge bei suchtkranken Menschen eingesetzt wird. Jede Abhängigkeit, egal um welche Art von Substanz oder Mittel es sich dabei handelt, ist für jeden Suchtkranken ein Leben in Fesseln. Alkohol und Drogen wie Kokain oder Heroin haben weltweit Milliarden Menschen fest in ihren Fängen. CBD kann über sämtliche andere Anwendungsmöglichkeiten hinaus, auch bei Entzügen diverser Suchtmittel helfen. Das Suchtverlangen bzw. der Suchtdruck kann durch CBD gedämmt werden und trägt zur Beruhigung bei Entzugserscheinungen bei. Und trotz aller dieser unterstützenden Eigenschaften, macht CBD selber in keinster Weise abhängig oder kommt mit Nebenerscheinungen oder Nebenwirkungen zum Patienten.